Produktionsmethoden und -instrumente

Enterprise Ressource Planing (ERP) Systeme

Enterprise-Resource-Planning (ERP) beschreibt die Aufgabe eines Unternehmens Ressourcen wie Kapital, Personal und Betriebsmittel rechtzeitig zu steuern und zu planen, um effiziente Wertschöpfungsprozesse und stetig optimierte unternehmerische und betriebliche Abläufe gewährleisten zu können.

KAIZEN

Der Begriff Kaizen steht für „Veränderung zum Besseren“ und beschreibt sowohl eine japanische Lebens- und Arbeitsphilosophie als auch ein methodisches Konzept, mit dem Ziel des Strebens nach kontinuierlicher Verbesserung. Diese erfolgt durch eine schrittweise, punktuelle Optimierung eines Prozesses oder Produktes. Das Konzept ist auch unter den Begriffen Kontinuierlicher Verbesserungsprozess (KVP) und Continuous Improvement Process (CIP) als Managementsystem bekannt, mit dem Ziel einer kontinuierlichen Qualitätssteigerung und Kostensenkung.

KANBAN

Kanban ist eine Methode, die in der Produktionsprozesssteuerung eingesetzt wird, mit dem Ziel die Wertschöpfungskette einer mehrstufigen Integrationskette auf jeder Ebene kostenoptimal zu steuern. Dazu orientiert sich die Kanban-Methode ausschließlich am tatsächlichen Verbrauch von Materialien am Verbrauchs- bzw. Bereitstellungsort. So ist eine Reduktion der lokalen Bestände von Vorprodukten in und nahe der Produktion möglich.

M2M (Internet of things)

Machine-to-Machine (M2M) beschreibt den automatisierten Informationsaustausch zwischen Endgeräten untereinander oder mit einer zentralen Leitstelle. Dazu wird auf das Internet oder andere Übertragungsarten wie Mobilfunknetze zurückgegriffen. Dies kann beispielsweise zur Fernüberwachung, -kontrolle und -wartung von Maschinen, Anlagen und System eingesetzt werden.

Objectives-Key-Result-Modell

Das Objectives-Key-Result-Modell wird zum zielgerichteten und modernen Management verwendet. Dabei wird eine klare Zielsetzung (Objectives) mit Werkzeugen zur Messung von Ergebniskennzahlen (Key Results) kombiniert.

Perlenketten-Prinzip

Das Perlenketten-Prinzip ist ein Begriff aus der Logistik und beschreibt eine Festlegung der Produktionsreihenfolge bereits einige Tage vor Produktionsstart. Diese Reihenfolge der Produktionsaufträge (Perlenkette) sollen dabei in den unterschiedlichen Fertigungsbereichen nicht mehr geändert werden. Dadurch soll die Einhaltung der Produktionstermine und die Steuerung des gesamten Materialflusses verbessert werden.  Dadurch können einhergehend Bestände gesenkt, die Kapazitäten besser ausgelastet, Mitarbeiter effektiver eingesetzt und Überlastungsspitzen vermieden werden können.